Bissinger-Blog

16. Januar 2014

„Lange feiern und danach ausschlafen“

Auf welche Frage kann frau wohl so eine schöne Antwort geben?

Bildschirmfoto 2014-01-16 um 10.35.18

Achtung: In diesem Interview sind auch Fotos mit peinlicher Dauerwelle zu sehen!

Hier zu lesen: Die Modebloggerin Susanne Ackstaller hatte mich zum Interview gebeten. Ich kenne sie vom besten Netzwerk der Welt, dem Texttreff. Deshalb – und weil ich ihr Blog schon vorher sehr mochte – war mitmachen Ehrensache.

Wer selbst schreibt, so wie ich, fühlt sich „auf der anderen Seite des Mikrofons“ anfangs deplatziert. So nach dem Motto: Moment, ICH stelle doch hier die Fragen!

Ich hatte mehrere Gründe, mich trotzdem gern darauf einzulassen:

1. Ich kenne und schätze Susi als professionelle Kollegin.

2. Es erweitert den Horizont. Ein Interview, das man gibt, ist immer ein Stück Selbsterfahrung.

3. So kann ich als Journalistin besser werden. Denn ich erlebe mal wieder am eigenen Leib, wie es ist, interviewt zu werden: Man gibt etwas Persönliches von sich preis (in diesem Falle ganz besonders).

Und ich spüre, wie es sich auf der anderen Seite des Mikrofons anfühlt. Das macht mal wieder einfühlsamer für künftige eigene Interviews (ich frage sehr gerne Leute aus).

Denn schon zu Beginn meiner Laufbahn lernte ich: „Audiatur et altera pars“. Das ist Latein und bedeutet „Man höre auch die andere Seite an“.  Der Satz stammt zwar aus dem römischen Recht, passt aber durchaus auch in den Journalismus. Denn wer einen Umstand, ein Ereignis oder auch eine Person sachlich und von allen Seiten beleuchten soll, ohne parteiisch oder tendenziös zu sein, darf nie nur eine Person zitieren, nur eine Meinung widergeben.

Jetzt aber genug gebesserwissert: Ab zum Mode-Interview!

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